Titel

Design im Dunstkreis der Smart City
Andreas Unteidig

Lachende Familien, souveräne Konsumenten, entspannte Berufstätige und dazwischen: Sensoren, unsichtbare Datenströme, die alles regeln – pure Effizienz. Das Auto weiß, wo es zu parken hat, das Geschäft läuft reibungslos, die städtische Versorgung ist wie auch der Verkehr automatisiert, jeder hat unbegrenzten Zugang zu Wissen und die Menschen können endlich glücklich sein und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

So und so ähnlich erzählen Unternehmen wie Google, Telefonica, Microsoft, Cisco, IBM, Hitachi oder Oracle die Geschichten der städtische Zukunft, der Smart City. Dabei lächeln sie natürlich recht freundlich, sie haben schließlich allen Grund dazu: Während der Markt für „intelligente“ Infrastrukturen sich immer deutlicher auf eine Handvoll Unternehmen verteilt, die die dazugehörigen, gesellschaftlichen Narrative prägen und kommunizieren, schätzt eine Studie des Britischen „Department for Business, Innovation and Skills“ das Budget für Smart-City-Projekte bis 2020 auf 408 Billionen Dollar ...


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